SIG Social Media im Unternehmen
Ein Mehrwert für E-Learning und Wissensmanagement?
Ausgangspunkt
Gesellschaft und Arbeitswelt sind in der heutigen Zeit maßgeblich durch das Internet und die damit verbundenen Informationstechnologien geprägt. Neben den „unbegrenzten“ Möglichkeiten für das Suchen und Finden von Informationen ergeben sich neue Wege für die Nutzung kollektiver Intelligenz in Netzwerken. Im Zuge des Hypes um das Thema Web 2.0 fanden neue Instrumente, wie zum Beispiel Wikis, Weblogs und Instant Messaging schnell Verbreitung. Durch solche Technologien wird nicht nur eine soziale Beteiligung von Nutzern ermöglicht. Es entstehen vielmehr neue Formen von Interaktion und kollaborativer Zusammenarbeit, woraus wichtige Impulse für Lernen und Wissensmanagement resultieren können.
Die potentielle Vielfalt von kollaborativen Systemen wird nicht zuletzt durch Social Communities wie Flickr, YouTube und MySpace deutlich. Lassen diese Beispiele doch erahnen, welche neuen Möglichkeiten sich daraus für E-Learning und Wissensmanagement ergeben können.
Zwar sind Begriffe wie Web 2.0, Social Software und Communities allgemein bekannt, jedoch ergeben sich bei der praktischen Umsetzung des Enterprise 2.0 schnell Unklarheiten.
Ziel der SIG
Das Ziel der SIG ist es, offene Fragen in diesem Themensegment aktiv und kollaborativ anzugehen. Die Vision ist es, die Vorteile und Chancen, die Social Software für E-Learning und Wissensmanagement bietet, nach außen zu kommunizieren und gleichzeitig kritisch zu reflektieren.
Um die Vision zu erreichen, ist die Mission der SIG-Gruppe an folgenden Interessen angelehnt:
- Aufbau eines Netzwerkes mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Einsatz von Social Software im E-Learning und Wissensmanagement auseinander setzen, zum Beispiel durch die Implementierung einer Community für den Erfahrungsaustausch
- Erarbeitung von Empfehlungen für den Einsatz von Social Media im E-Learning und Wissensmanagement
- Experten stehen Interessenten mit ihrem Wissen zur Verfügung
- Veranstaltungen (Trends, Best Practices)
Dazu wurden in der konstituierenden Sitzung der SIG am 3. Dezember 2009 vier Arbeitsgruppen gebildet.
Gruppe: Enterprise 2.0
Folgende Themenschwerpunkte hat sich die Gruppe gesetzt:
- Kultureller Wandel
- Einführungsstrategie
- Motivation der Mitarbeiter
- Mehrwert von Social Media in den Unternehmen
Gruppe: Guidelines
Folgende Schwerpunkte wurden am 03.12. von der Gruppe "Guidelines für die Nutzung von Social Media"
- Governance und Regulation
- Organisatorische Richtlinien zum Verhalten der Mitarbeiter im web 2.0
- Was erlaubt / verbietet das Arbeitsrecht?
- Welche Sicherheitsrichtlinien sind zu beachten?
- Welche Hilfestellungen kann ich den Mitarbeitern für die Nutzung anbieten?
- Wie kommuniziere ich den Mehrwert an die Mitarbeiter (Motivation)?
Das Ziel ist es die 10 Gebote für die Nutzung von Social Media zu definieren.
Gruppe: Kultur und Kommunikation
Folgender Themenfokus hat sich die Gruppe zum Ziel gesetzt:
- Was gehöhrt zur Kultur?
- Wie sieht die "optimale" Kultur für Social Media aus?
- Indikatoren für erfolgreiches SoMe in Unternehmen
Weitere Themen, die eine Rolle spielen:
- Change Kommunikation
- Motivation & Akzeptanz schaffen. Wie?
Gruppe: Messbarkeit und Erfolgsfaktoren
Folgende Themen hat die Gruppe beschlossen zu bearbeiten:
- Interpretation der Messergebnisse
- Soll-Werte aus Guidelines im Messverfahren
- Rechtliche Aspekte der Messung in Reflektion zu SoMe-Guidelines
- Ausmaß der Kontrolle /Vertrauen
- Entscheidungsgrundlagen für Entscheider in Unternehmen
Den Nachbericht zur Auftaktveranstaltung am 12. Oktober 2009 finden Sie hier.
Die nächste Arbeitssitzung findet am 21. Juni 2010 von 17.00 bis 20.00 Uhr statt.
Kontakt und Anmeldung:
bwcon: Geschäftsstelle
Nadja Haase
Tel.: 0711 / 90715 - 507
haase@bwcon.de

