13.09.2019

bwcon-Gründer Harms wird 80

Jörg Menno Harms, Mitbegründer der Innovations-Initiative bwcon, feiert am Freitag, den 13. September, seinen 80. Geburtstag. bwcon, heute neben seinen Vereinsaktivitäten mit der bwcon GmbH am Markt vertreten, wurde im Mai 1997 auf Initiative von Harms und weiteren Vertretern aus Vorständen und Geschäftsführungen von in Baden-Württemberg angesiedelten Hightech-Unternehmen ins Leben gerufen. Zu den 34 Gründungsmitgliedern gehörten neben Hewlett-Packard, dessen Geschäftsführungsvorsitzender Harms seinerzeit war, IBM, Alcatel, Software-Unternehmen sowie der Maschinenbauer Trumpf und der Südwestrundfunk.
Mit der Gründung von bwcon verfolgten Harms und seine Mitstreiter den Plan, die Internetnutzung und die Innovationskraft des Landes im Hightech-Bereich offensiv voran zu treiben. „Wir wollten das Land Baden-Württemberg von einem Nachzügler zu einem Vorreiter in der Internetnutzung machen,“ beschreibt Harms die grundlegende Ausrichtung des Vereins zur Gründungszeit. „Uns ging die Entwicklung zu langsam voran und uns war klar, dass das Land über mehr Potenzial verfügte, als dass es mit der globalen Entwicklung nur mit- oder gar hinterherlaufen könnte.“
Inspiriert hatte Harms die Entwicklung im Stammland seines Unternehmens, dem kalifornischen Silicon Valley. „Dort waren und sind auch heute noch die Vorreiter der informationstechnischen Innovation bestens vernetzt und daraus entstehen die Innovationen und deren Geschwindigkeit bei der Umsetzung. Davon können wir immer noch lernen“, sagt Harms heute, 22 Jahre nach Gründung von bwcon.
Aus den 34 Gründungsmitgliedern im Mai 1997 wurden 445 am Ende von Harms‘ Amtszeit als Vorsitzender 2007, heute sind es mehr als 650. Inzwischen hat sich der Verein bwcon mit Gründung der bwcon GmbH zusammen mit der Steinbeis-Stiftung einen operativen Arm geschaffen, der Innovationsprojekte von etablierten Unternehmen sowie von Startups unterstützt und auch selbst solche Projekte durchführt, viele davon in Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie dem Land Baden-Württemberg. Nach Ansicht von Harms bleibt sowohl für den Verein als auch der bwcon GmbH noch viel zu tun, um Baden-Württemberg beim Prozess der digitalen Transformation zu unterstützen. „Wir können mit dafür sorgen, dass dieser Strukturwandel nicht etwa nur Risiken, sondern immensen Gewinn für unser Land bringt“, ist Harms überzeugt.
Harms steht bwcon noch als Ehrenvorsitzender zur Verfügung, den Verein leitete er von 2001 bis 2007. Seitdem ist Alf-Hendrik Wulf, Aufsichtsrat der Software AG, Vorsitzender des Vorstands.

AP Tomma Profke

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