Aktuelles aus dem Netzwerk

Mit Kommunikationsskills und Führungsqualitäten zum Wettbewerbsvorteil: Die Schnitzer Group gestaltet Transformation mit Fördermitteln

Die Schnitzer Group, die technische Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Industrialisierungs- und Entwicklungsprojekte anbietet, bewegt sich im technischen Umfeld, sah sich aber zunehmend mit Herausforderungen in der Transformation konfrontiert, die das technische Umfeld verlassen. Das übergeordnete Ziel: die Kommunikation im Unternehmen, intern sowie extern, auf allen Ebenen zu verbessern.

Mit unseren akkreditierten Coaches konnten wir das Vorhaben begleiten und die Veränderungswünsche ins Rollen bringen.

 

Ohne gelungene Kommunikation kein Fortschritt

 

Die Schnitzer Group ist ein international tätiges Unternehmen mit Schwerpunkt auf Industrialisierungs- und Entwicklungsprojekten. Dazu gehört anspruchsvolle Kundschaft - vorwiegend aus dem Automotive Sektor - und ein Tagesgeschäft, das von Trouble Shooting geprägt ist. Das Unternehmen begleitet und unterstützt Kund*innen mit technischem Projektmanagement, Prozessmanagement, Verlagerungen, Qualitätsmanagement und Expertenwissen bei komplexen Entwicklungs- und Produktionsabläufen.

 

Die Prozesse im Unternehmen sind weitestgehend digitalisiert. Doch damit gibt sich die Schnitzer Crew (noch) nicht zufrieden. Im Rahmen des INQA-Coachings wurde die Schnitzer Group in einem mehrstufigen Workshop-Prozess bei der Entwicklung eines gemeinsamen Zukunftsbildes für eine digitalisierte, flexible und eigenverantwortliche Arbeitswelt begleitet. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Digitalisierung, Agilität, Eigenverantwortung, Zusammenarbeit und Kundenorientierung künftig im Unternehmen gestaltet und miteinander verbunden werden können.

 

Soft Skills knacken die harten Themen

 

Angestrebt war eine selbstorganisierte Arbeitsweise, mit mehr Eigenverantwortung und flexiblerem Umgang mit Kundenanfragen. Kommunikation ist im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden ein zentraler Erfolgsfaktor. Sei es eben mit der Kundschaft - oder auch intern. Daher stand bei dieser Transformationsbegleitung die interne und externe Kommunikation sowie die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen im Fokus, um langfristig sicher am Markt zu stehen und neue Aufträge zu generieren.

 

Mit einem modularen Ansatz wurden diese Herausforderungen von unseren Coaches gemeinsam mit der Crew angegangen. Dieser umfasste unter anderem Bausteine zu Kommunikation, Train-the-Trainer-Formate mit praktischen Übungen und Elevator-Pitches sowie Führungskräfte- und Geschäftsführenden-Coachings. Vermeintlich “weiche” Themen, die aber eben einen entscheidenden Unterschied machen.

 

Fit für die Veränderung

 

Die Maßnahmen haben nun dazu beigetragen, Kommunikationsfähigkeiten im Unternehmen gezielt zu stärken und Führungskräfte in ihrer Rolle im Veränderungsprozess zu unterstützen. Die nächsten Schritte konzentrieren sich darauf, die aufgebauten Kompetenzen nachhaltig im Unternehmen zu verankern und insbesondere Führung und Nachfolgefragen weiter zu begleiten.

 

Ulrike Schnitzer, verantwortlich für Human Resources bei Schnitzer, freut sich: “Das erarbeitete Zukunftsbild dient uns nun als strategischer Orientierungsrahmen für die weitere digitale und kulturelle Entwicklung. Es bildet den Leitfaden für die kommenden Arbeitsphasen und schafft die Grundlage für eine selbstorganisierte, innovationsfreundliche und kundenorientierte Organisation.”

 

Finanzierung durch Fördermittel

 

Wie sich Mittelständler diese Vorhaben überhaupt leisten können? Das weiß Sandra Linder, Senior Beraterin für Geschäfts- und Organisationsentwicklung bei bwcon: “Im Falle der Schnitzer Group, kam das INQA-Coaching zum Tragen. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, Veränderungsprozesse im Zuge der digitalen Transformation zu gestalten und ihre Organisation zukunftsfähig aufzustellen. Gefördert werden unter anderem Projekte zur Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, zur Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit sowie zur Stärkung von Führung und Innovationsfähigkeit.”

 

In der Praxis sieht das konkret so aus: Unternehmen arbeiten mit unseren akkreditierten Coaches an konkreten Herausforderungen im Betrieb und entwickeln innerhalb eines strukturierten Prozesses praxisnahe Lösungen. Durch die Förderung können Unternehmen diese Transformationsprozesse mit reduziertem finanziellem Risiko angehen und nachhaltige Veränderung im Unternehmen anstoßen. Sie möchten davon ebenfalls profitieren? Dann wenden Sie sich gerne an Sandra Linder (linder@bwcon.de).

 

Schnitzer Group Geschäftsführer Marius Schindler war von der Art und Weise der Zusammenarbeit mit Sandra Linder und Lukas Bruns sehr angetan: „Sie haben uns da abgeholt wo es noch Potentiale zu heben galt und gibt. Es wird wohl nicht unser letztes gemeinsames Projekt gewesen sein!“