Tennis und Tech – das klingt auf den ersten Blick nicht nach der offensichtlichsten Kombination. Doch genau in dieser Verbindung steckt eine Idee, die weit über den Sport hinausreicht: ScoreGO ist eine App, die Tennisfans weltweit ein digitales Zuhause gibt. Was als Nebenprojekt neben dem Masterstudium begann, entwickelt sich heute zu einer Plattform mit internationaler Reichweite. Als Nora Bartke von bwcon CEO und Co-Founderin Juliane Reuter in der aktuellen Folge des „Innovator of the month" zum Gespräch trifft, wird schnell klar: Diese Gründerin hat nicht nur eine App gebaut – sie stellt die gesamte Social-Media-Landschaft infrage.
Das europäische Projekt PowerUp NetZero stellt 1,995 Millionen Euro bereit, um europäische KMU und Start-ups bei der Einführung und Entwicklung von Net-Zero-Technologien zu unterstützen. Die Förderung zielt darauf ab, direkte Finanzmittel für die Entwicklung von Innovationsaktivitäten und die Einführung von Net-Zero-Technologien bereitzustellen, um durch Lösungen in den Bereichen Solarenergie, Batterien und Energiespeicherung, Wasserstofftechnologien, nachhaltiges Biogas und Biomethan sowie CO₂-Abscheidung und -Speicherung Innovationen voranzutreiben und die Nachhaltigkeit sowie die Digitalisierung zu verbessern.
Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Großkonzerne. Und genau das ist der Antrieb von Jonathan Gruner, Gründer und Geschäftsführer von bwcon Mitglied 4SETI aus Göppingen. Mit seinem Unternehmen macht er IT-Sicherheit für den Mittelstand zugänglich: pragmatisch, bezahlbar und konsequent auf europäische digitale Souveränität ausgerichtet. Im Interview mit Nora Bartke von bwcon spricht er über seinen ungewöhnlichen Einstieg in die Cybersicherheit, warum der Mensch die wichtigste Firewall ist und welcher Mythos die Branche bis heute hartnäckig begleitet.
Routineaufgaben werden automatisiert. Prozesse, die früher Fachkenntnisse erforderten, übernimmt heute ein Algorithmus. Das klingt nach Entlastung – und ist es oft auch. Doch es gibt eine Kehrseite: Wer Aufgaben dauerhaft an Maschinen abgibt, verlernt mit der Zeit, sie selbst zu beherrschen. Wie gehen wir künftig mit der Beziehung von KI und Menschen um? Das diskutieren wir am 26. November beim bwcon Hightech Summit auf dem Messegelände in Freiburg.
Im Whitepaper „Beyond 2026“ untersucht die bwcon research, welche technologischen Entwicklungen bis 2045 maßgeblich bestimmen werden, wie wir arbeiten, produzieren, forschen und leben. Einer der identifizierten Trends ist SecureTech. Also der digitale Schutz von Systemen, Daten und Prozessen vor unbefugtem Zugriff, Manipulation oder Ausfall.
Wie lassen sich Effizienz, Skalierung und Diversität miteinander vereinbaren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Online-Events der bwcon Special Interest Group (SIG) Diversity in Tech – und zeigte: Der Ausgleich zwischen strukturierter Effizienz und gelebter Vielfalt ist eine zentrale Herausforderung für viele Organisationen.
Monatelange Verhandlungen, komplexe Vertragswerke, schwierige Bewertungsfragen – die Frühphasenfinanzierung von Start-ups war lange ein zähes Unterfangen. Das SAFE (Simple Agreement for Future Equity) will das ändern. Und es macht auch vor Europa nicht Halt. SAFE wurde 2013 von Y Combinator – dem Accelerator hinter Airbnb, Dropbox und Reddit – entwickelt und ist in den USA heute der De-facto-Standard für Pre-Seed- und Seed-Finanzierungen. In Europa und Deutschland gewinnt es zunehmend an Bedeutung und es ist nicht nur für Gründende, sondern auch für Innovationsmanager*innen und Kooperationspartner ein wichtiges Instrument. Wir liefern Einblicke und beantworten Fragen praxisnah und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Innovative Forschung und Entwicklung (F&E) sind ein zentraler Treiber für Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere für technologieorientierte Unternehmen im Mittelstand. Mit der Forschungszulage bietet der Staat ein attraktives Förderinstrument, um genau diese Aktivitäten finanziell zu unterstützen. Wie die Antragstellung erfolgreich mit bwcon gelingen kann und welchen Mehrwert eine professionelle Begleitung bietet, zeigt das Beispiel von TimeDesign aus Villingen.
Am 16. April fand die Abschlussveranstaltung des Zertifikatskurses “Weiterqualifizierung Innovationsexpert*in” statt. Dieses Jahr haben wir ihn als Umsetzungspartner gemeinsam mit der International School of Management als Veranstalter und Packaging Valley Germany als Kooperationspartner durchgeführt. Wie auch in den Vorjahren bot die Durchführung des Seminars eine Plattform für Menschen, die in ihrem Unternehmen Veränderung und Innovation vorantreiben.
Die europäische Wirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Klimaneutralität, Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit lassen sich längst nicht mehr getrennt voneinander betrachten. Genau hier setzt die sogenannte Twin Transition an: die gleichzeitige grüne und digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Für Unternehmen bedeutet das, neue Technologien, Geschäftsmodelle und Kompetenzen gleichzeitig voranzubringen – oft unter komplexen politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Daher sind Unterstützungsstrukturen gefragt, die Orientierung geben, Transfer ermöglichen und Innovation konkret umsetzen. Hier kommen Wirtschaftsinitiativen wie bwcon ins Spiel: Sie helfen Unternehmen, die Twin Transition greifbar zu machen, Potenziale frühzeitig zu erkennen und konkrete Projekte auf den Weg zu bringen.