Die industrielle Produktion befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess – mal wieder, könnte man jetzt zynisch behaupten. Digitalisierung, Automatisierung und datenbasierte Systeme haben Produktionsumgebungen in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, was unter dem Schlagwort Industrie 4.0 zusammengefasst wurde. Die Hoffnung: ein technologischer Fortschritt, der die Effizienz steigert, Prozesse stabilisiert und neue Formen der Vernetzung und Wertschöpfung ermöglicht. In Teilen hat dies sehr wahrscheinlich so stattgefunden, aber vermutlich nicht in dem Umfang, den man sich erhofft und den man gebraucht hätte. Was kommt also nun? Die fünfte Welle der industriellen Revolution ist eingeläutet. Ist „Industrie 5.0“ nur ein Trendbegriff oder tatsächlich eine hilfreiche Differenzierung und Weiterentwicklung? Wer sind die wichtigen Akteure dieser Revolution? – Ein Kommentar von bwcon research Geschäftsführer Dr. Jürgen Jähnert.
Künstliche Intelligenz, Future Skills und die Frage, wie Lernen heute wirksam gestaltet werden kann – genau darum geht es in der neuen Ausgabe des „Innovator of the month“. Kathrin Lichius, Gründerin von Kinderleicht, zeigt, wie Kompetenzen erlebnisorientiert, generationenübergreifend und praxisnah vermittelt werden können. Im Gespräch mit Anne Dröge spricht sie über ihren Weg aus der Konzernwelt in die Selbstständigkeit, warum klassische Lernformate oft zu kurz greifen und weshalb echtes Ausprobieren der Schlüssel für erfolgreiche Transformation ist. Dabei wird deutlich: „Joyful Learning“ ist kein Nice-to-have, sondern die Grundlage für nachhaltigen Lernerfolg.
Im Whitepaper „Beyond 2026“ untersucht die bwcon research, welche technologischen Entwicklungen bis 2045 maßgeblich bestimmen werden, wie wir arbeiten, produzieren, forschen und leben. Einer der identifizierten Trends ist Blockchain. Die Blockchain-Technologie speichert Transaktionen in miteinander verknüpften Datenblöcken, die fälschungssicher und transparent sind und bietet dadurch zahlreiche Möglichkeiten.
Future Skills entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Doch wie belastbar sind die Studien, auf die sich strategische Entscheidungen stützen? Im Gastbeitrag von Petra Frieß aus der SIG Future Work geht es um einen bislang unterschätzten Schlüssel: Evidence‑based Thinking. Anhand aktueller Future‑Skills‑Radare zeigt sie, warum unterschiedliche Studien zu unterschiedlichen Aussagen führen – und wie Unternehmen im bwcon‑Netzwerk Studienergebnisse richtig einordnen, um fundierte Entscheidungen zu Kompetenzaufbau, Transformation und Zukunftsfähigkeit zu treffen.
EcoVity ist das Ergebnis des Forschungsprojekts "IntWertL" (Intelligente Wertschöpfungsnetzwerke für Leichtbaufahrzeuge geringer Stückzahl), das von September 2022 bis Februar 2026 unter Leitung und Koordination der bwcon research gGmbH und 19 weiteren Partnern durchgeführt wurde. Mit EcoVity entstand eine digitale Plattform, die es ermöglicht, Anforderungen an Nutzfahrzeuge für Nischenbereiche insbesondere im Kontext der letzten Meile zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu erstellen. Die Plattform bringt Anbietende und Nachfragende zusammen und beschleunigt durch intelligente Softwaresysteme das Projektmanagement.
Wie Sie Ihre Innovationsprojekte finanzieren, ohne Ihre Investitionspläne zu sprengen: In diesem Beitrag finden Sie die Fragen, die uns Geschäftsführer*innen und Innovationsverantwortliche in Beratungen und Veranstaltungen am häufigsten zum Thema Fördermittel stellen – kompakt beantwortet, aus der Praxis für die Praxis.
Wie lassen sich technologische Innovationen so einsetzen, dass sie nachhaltige und übertragbare Wertbeiträge im Gesundheitswesen schaffen? Dieser Frage widmete sich das achte SIG Health Spotlight. Markus Herkersdorf, CEO des Technologieunternehmens TriCAT, und Sabine Duval, Managing Consultant bei Drescher Consulting, zeigten anhand konkreter Use Cases, wie Metaverse-Plattformen Unternehmen dabei unterstützen können, ihre Wertschöpfung strategisch und technologisch zukunftsfähig zu gestalten.
Im Whitepaper „Beyond 2026“ untersucht die bwcon research, welche technologischen Entwicklungen bis 2045 maßgeblich bestimmen werden, wie wir arbeiten, produzieren, forschen und leben. Einer der identifizierten Trends ist die Biotechnologie - eine eindrucksvolle Verschmelzung von Genetik, Molekularbiologie, Bioinformatik und Automatisierung.
Dr. Jörg Ortmaier ist einer der Menschen, die Biomasse nicht als Abfall sehen – sondern als Zukunft. In der neuen Ausgabe des „Innovator of the month“ spricht Anne Dröge mit dem Mitgründer von Biomassets darüber, wie aus biogenen Reststoffen echte Wertschöpfung entsteht und welche Chancen Gras, Kompost & Co. für die Energie- und Ressourcenwende bieten. Ein Gespräch über Mut, Timing, Lernkurven und die Vision, regionale Ressourcen sinnvoll, nachhaltig und wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Raum für Innovation, Entbürokratisierung und neue Perspektiven: Das Jobcenter gestaltet mit Begleitung der bwcon einen kulturellen Wandel und etabliert innovatives Denken nachhaltig in der Organisation.